Perfektionismus: wie werde ich lockerer?

 

 

 

 

Perfektionismus kennen viele. Doch was hilft, um nicht in allen Bereichen immer 200 % geben zu müssen?

Diese Tipps helfen:

Optimistisch sein und nicht bereuen

Ab heute bin ich nett zu mir! Zug verpasst, Online Präsentation verpasst Oder das Essen für Freunde völlig missraten… Nun ist es schiefgegangen, doch das lässt sich nicht mehr ändern, auch dann nicht, wenn wir uns mit Selbstvorwürfen vergleichen. Deshalb besser aus den missglücken und Fehlern lernen und dann optimistisch nach vorne blicken. Wir brauchen ja einen Fehler nicht zweimal zu machen.

Realistisch bleiben und planen

Machbar oder machtlos? Stecken wir die eigenen Ziele zu hoch, ist Scheitern vorprogrammiert. Deshalb besser vor einem neuen Projekt sich selber die Frage stellen, wie realistisch die Pläne sind. Vielleicht muss man Aufgaben aufteilen in mehrere Abschnitte oder Pläne im Ganzen nach unten korrigieren. Wer so an die Aufgaben heran geht hat auch die Chance, dass etwas sogar besser läuft als erwartet.

Die Vogelperspektive hilft weiter

Den Überblick behalten: wer alles perfekt machen will, verzettelt sich häufig in Details. Man findet vielleicht auch den Einstieg nicht und hält sich mit Randthemen auf. Mit dem Ergebnis, dass man unter Zeitdruck gerät. Andere Aufgaben bleiben dann liegen und letzt endlich wächst einem alles über den Kopf. In Situationen in denen der Überblick verloren geht sollte man deshalb in die Pool Perspektive wechseln. So behält man das große Ganze im Auge und das hilft in Norm.

Keine Angst vor dem Scheitern

Was wäre, wenn? Perfektionisten sind oft getrieben von der Angst zu scheitern und sind selbst ihre größten Ticker. Bevor sie eine Aufgabe beginnen, überlegen Sie deshalb, was das schlimmste ist, das passieren könnte und wie könnte es denn weitergehen. Meistens hält sich der mögliche Schaden in Grenzen und aus dem eher diffusen Sorgen wird ein beherrschbares Szenario.

Die eigenen Talente erkennen

Wer bin ich? Vielleicht denke ich, dass alle anderen viel belastbarer, produktiver, organisierter, gelassener sind als ich. Doch statt uns immer mit anderen zu vergleichen, sollten wir unsere eigenen Stärken und Talenten hervorheben und stolz darauf sein. Sich ständig mit anderen zu messen und zu vergleichen schafft nur unnötigen zusätzlichen Druck.

Wie sehen es die anderen?

Versuchen Sie sich klarzumachen, dass viele Menschen gar nicht so wahrnehmen wie sie selber. Für einen selber ist es furchtbar, wenn die Präsentation oder das Outfit nicht so perfekt sind, wie gewünscht. Für einen selber mag das schlimm sein, anderen fällt es vielleicht nicht einmal auf.

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Foto: AdobeStock_349541423 Von GoodIdeas

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