“ANDERS” arbeiten mit Jobsharing

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Wenn zwei einen Job teilen, gewinnen alle.

Davon sind die Tandemploy Gründerinnen Anna Kaiser und Jana Tepe überzeugt und haben mit Tandemploy.com eine Online-Plattform gegründet, die systematisch bei der Umsetzung von Jobsharing unterstützt. Seit März ist die Beta-Version online – und  die ersten Zahlen zeigen, dass gerade die besten Köpfe “andere” Arbeit suchen.

Von Montag bis Mittwoch ist die eine im Büro, den Rest der Woche der andere – so geht Jobsharing. Aber klappt das im Alltag und auch bei Führungsaufgaben? Unternehmen sind oft skeptisch. Clevere Stellenduos überzeugen Chefs, indem sie das flexible Arbeitszeitkonzept selbst zimmern, schreibt Spiegel online in einem Artikel: 

Zwei Gehirne, vier Hände, eine Stelle

Ein Modell für Teilzeitarbeit ist das Jobsharing. Hier teilen sich einen Arbeitsplatz mehrere Beschäftigte. Für die Aufteilung der Arbeitszeit und der Inhalte sind die Mitarbeiter häufig sogar selbst verantwortlich.

Für diese Art der Aufteilung gibt es genügend Gründe. Natürlich wird ein solches Modell vor allem von Mitarbeiterinnen gewünschet. Sie brauchen sich kürzere Arbeitszeiten vor allem, um etwa Familie und Beruf besser vereinbaren zu können. Möglich ist aber auch, einen Stellenumfang von über 100 Prozent auf zwei oder mehr Beschäftigte zu verteilen. Die gesetzlichen Grundlagen regelt das Teilzeit- und Befristungsgesetz unter Paragraf 13: “Arbeitgeber und Arbeitnehmer können vereinbaren, dass mehrere Arbeitnehmer sich die Arbeitszeit an einem Arbeitsplatz teilen.” Einen Rechtsanspruch auf Jobsharing gibt es jedoch nicht, schreibt Spiegel online

Aber auch die Firmen profitieren, denn motivierte Mitarbeiter sind leistungsfähiger und leistungswilliger. Zudem profitieren sie von der doppelten Kompetenz und Sicht in einem Aufgabenbereich. Mitarbeiter bleiben gesund und die Nachfolge ist auch gesichert.

15 Unternehmen (darunter Barmenia Versicherungen und DER Touristik) sind bereits als Pilotkunden mit dabei und zeigen Flagge für lebensfreundliches Arbeiten im Jobsharing. Täglich melden sich neue Arbeitnehmer und Selbstständige an, die ihre hochqualifizierten Jobs teilen und dadurch Zeit gewinnen möchten.

 

Auffällig ist der hohe Anteil an sehr gut ausgebildeten Fachkräften, allen voran aus den Bereichen (Online) Marketing, Projektmanagement, Vertrieb, Beratung, Ingenieurwesen und IT-Entwicklung. Viele haben jahrelange Führungserfahrung, die Männerquote liegt mit knapp 29%deutlich höher als bei klassischen Teilzeitjobs. Die Mitglieder kommen aus der gesamten DACH-Region, sowohl aus Ballungszentren als auch aus ländlichen Gegenden.

 

Alle eint der Wunsch nach Arbeit, die ins Leben passt. Und der Wunsch nach mehr Zeit: für die Familie, weitere Projekte und Jobs, Weiterbildungen, soziale Engagements, die Pflege Angehöriger, sich selbst.

 

Tandemploy.com ist die Online-Plattform für Jobsharing. Hier finden Menschen den perfekten Partner zum Teilen eines Jobs und treffen auf die Unternehmen, die Jobsharing offen gegenüberstehen. Die Idee zu Tandemploy kam Anna Kaiser und Jana Tepe in ihrem letzten Job in einer Personalberatung für die digitale Wirtschaft. Dort waren sie täglich mit Arbeitnehmern im Gespräch, die “andere”, flexible Arbeit suchten und ihre Jobs nicht in klassischer Teilzeit fanden.

 

Quelle: Tandemploy.com

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