Teilzeit: Der hohe Preis des Privatlebens

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Weniger arbeiten, mehr verdienen: Das wünschen sich viele Arbeitnehmer. Im Fall der Generation Y stehen die Chancen, dass sie ihre Vorstellungen wenigstens zum Teil durchsetzen kann, gar nicht mal so schlecht.

Leider führt der Wunsch weniger Stunden zu arbeiten gerade bei Frauen zu indirekter Diskriminierung, heißt es in der FAZ. Unter Führungskräften haben Teilzeitmodelle zudem keinen guten Ruf.

Doch aufgrund des demographischen Wandels sind die gefragten jungen Fachkräfte schon jetzt in besonderer Weise privilegiert und umworben. Es gibt so wenige von ihnen. Das Gute ist, sie wissen es auch. Die angehenden Führungskräfte in Deutschland dürften also über eine deutlich bessere Verhandlungsposition verfügen, als ihre Väter und Mütter sie noch hatten, um ihren Wunsch nach Autonomie und „work-life-balance“ durchsetzen zu können.

Firmen tun also gut daran umzudenken und sich auf die Wünsche der Mitarbeiter einzulassen. Arbeitgeber gewinnen so auch. Diverse Studien haben schon gezeigt, dass Teilzeitkräfte sogar effektiver arbeiten als in Vollzeit Beschäftigte. Mitarbeiter, die weniger Zeit haben ihre Aufgaben zu erledigen, nutzt diese Zeit oft sinnvoller und führt beispielsweise weniger Kaffeegespräche und macht weniger Zigarettenpausen.

Fazit des sehr informativen Artikels:

“Wenn es der Generation Y daher gelingt, ihren nur scheinbar vermessenen Wunsch nach weniger Arbeit und mehr Zeit durchzusetzen, könnte sie also nicht nur sich selbst einen Gefallen tun. Sondern, indem sie den Arbeitgebern größere Flexibilität abverlangt, auch dafür sorgen, dass eine der Zeit völlig unangemessene, aber hartnäckig sich haltende Ungleichheit in der Entlohnung von Männern und Frauen ganz allmählich verschwindet. Sie sollten bloß nicht bescheidener werden, als sie sind.”
Quelle: FAZ.NET

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