Warum dir manchmal alles über den Kopf wächst – und wie du wieder Ruhe findest

Vielleicht geht es Dir gerade auch so:

bist völlig am Limit, die Kinder hören nicht, Termine stapeln sich, du willst am liebsten alles hinschmeißen – und irgendwann kommen Tränen oder Wutausbrüche. Du hast es dir schon so oft vorgenommen, es anders zu machen – und trotzdem passiert es immer wieder.

Das liegt nicht an dir. Stress hat viele Gesichter und wirkt auf verschiedenen Ebenen. Wenn du verstehst, welcher Stress dich wirklich belastet und was du dagegen tun kannst, kannst du deinen Alltag wieder genießen und die Eltern sein, die du gerne sein willst – ohne dich dabei zu überfordern.

1. Akuter Stress: Wenn alles gleichzeitig passiert

Das ist der Moment, in dem alles zusammenkommt: Kinder streiten, etwas geht kaputt, Termine drängen, E-Mails vom Job warten.

Praxis-Tipps:

  • Kurze Atempausen einlegen: Schon 2–3 tiefe Atemzüge helfen, den Kopf freizubekommen.

  • Prioritäten setzen: „Was muss gerade passieren?“ Alles andere kann kurz warten.

2. Wiederkehrende Stressoren, die du ändern kannst

Manche Konflikte tauchen immer wieder auf: Aufgabenverteilung, Routinen, wiederkehrende Streitpunkte.

Praxis-Tipps:

  • Aufgaben sichtbar machen: Ein Wochenplan zeigt, wer was übernimmt.

  • Routinen einführen: Klare Abläufe für Morgen, Abend und Haushalt reduzieren Stress und Missverständnisse.

3. Stressoren, die du nicht sofort ändern kannst

Manche Dinge liegen außerhalb deiner Kontrolle – Krankheiten, globale Ereignisse oder belastende Nachrichten.

Praxis-Tipps:

  • Fokus auf das Kontrollierbare: Energie gezielt auf Dinge richten, die du beeinflussen kannst.

  • Selbstfürsorge aktiv leben: Bewegung, Schlaf und kleine Pausen geben dir Stabilität.

4. Druck durch eigene Erwartungen

Oft stresst uns nicht nur der Alltag, sondern auch, was wir uns selbst auferlegen: die perfekte Geburtstagstorte, aufwendige Bastelprojekte, alles „richtig“ machen wollen.

Praxis-Tipps:

  • Prioritäten prüfen: Reicht „gut genug“ statt perfekt?

  • Delegieren oder vereinfachen: Entlastet sofort und ohne schlechtes Gewissen.

5. Du selbst bist zu kurz gekommen

Wer bist du jenseits von Job und Familie? Was tut dir gut, was setzt dich unter Druck?

Praxis-Tipps:

  • Regelmäßige Reflexion: 5 Minuten am Tag, um innezuhalten und dich zu spüren.

  • Mini-Auszeiten: 15 Minuten spazieren gehen, eine Tasse Kaffee in Ruhe – schon kleine Pausen wirken Wunder.


Fazit

Stress ist nicht gleich Stress – jede Art von Belastung braucht einen eigenen Umgang. Nicht jeder Stress lässt sich einfach „wegatmen“. Aber jede Form von Stress lässt sich managen, wenn du erkennst, worum es geht und welche Schritte helfen.

Für berufstätige Eltern bedeutet das: klarer Überblick, Routinen, Selbstfürsorge und Prioritäten setzen. Wer das beherrscht, kann den Alltag wieder genießen – als Eltern, Partnerin, Berufstätiger und Mensch.

Praxis-Hinweis: Du hast bereits nach Lösungen gesucht, aber der gewünschte Erfolg blieb aus. Vielleicht stehst Du auch noch am Anfang und wünschst Dir Orientierung. Aber ein Gespräch mit Freund:innen reicht nicht mehr aus.
Egal, wo Du gerade stehst – genau hier bin ich für Dich da. In einem Coaching schauen wir Schritt für Schritt, wie Du deine Belastungen verstehen, auflösen und wieder Ruhe und Freude im Alltag finden kannst. ➡️ Jetzt Coaching-Termin vereinbaren

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