Zurück in den Job nach dem Burnout

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Die Wiedereingliederung nach einem Burnout sollte Schritt für Schritt erfolgen. Was zum Burnout geführt hat, ist ganz individuell. Hinterher muss sich jedoch  auch die Einstellung zur Arbeit  ändern. Die SÜDDEUTSCHE stellt eine Betroffene vor und begleitet sie bei ihrer Rückkehr in das System, das sie krank gemacht hat. Lesen Sie hier den Beitrag: SUEDDEUTSCHE.DE

“Elf Prozent aller Ausfalltage gehen auf psychische Erkrankungen zurück”, sagt Ralf Stegmann von der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in Berlin. “Wer psychisch krank ist, wozu auch Burn-out zählt, fehlt deutlich länger als bei körperlichen Erkrankungen – im Schnitt 28 Tage. Weil die Fehltage wegen psychischer Erkrankungen seit Jahren steigen, hat die mittlere Dauer der Krankschreibungen seit 2001 um ein Drittel zugenommen. Im Jahr 2013 hatte fast jede zweite Frühverrentung psychische Ursachen. Auch die Kosten von Arbeitsunfähigkeit wegen psychischer Leiden und damit verbundene Produktivitätsausfälle lassen sich beziffern: 8,2 Milliarden Euro pro Jahr in Deutschland, schreibt die Süddeutsche Zeitung in dem Artikel.

Damit es gar nicht erst soweit kommt, empfiehlt sich der Besuch eines Seminars: Mehr dazu auf finden Sie bei der Haufe Akademie

Jetzt wo die Tage immer kürzer werden, es früh dunkel wird und kalt ist, fühlen viele sich abgespannt und am Abend einfach nur kaputt. Jetzt noch einen geselligen Abend mit Freunden verbringen, die Tante mal wieder anrufen oder nachmittags mit den Kindern was unterehmen gleicht manchmal einer wahren Kraftanstrengung.

Dann fehlen Energiequellen im Alltag

Das Wichtigste ist jetzt die eigenen Grenzen zu erkennen und zu wissen, warum einen die Kraft verlassen hat. Was sind meine persönlichen Energieräuber und wie kann ich neue Kraft schöpfen.
Ein Tipp, um auch in stressigen Momenten genügend Energie zur Verfügung zu haben und wieder neu durchzustarten: Gönnen Sie sich täglich eine persönliche Auszeit
Es muss gar nicht lang sein. 10 – 15 Minuten Ich Zeit am Tag reichen aus, um runterzukommen. Dinge anschliessend gelassener und aus einer anderen Perspektive zu sehen. Kraftvoll und mit neuer Energie durch den Tag zu gehen. Ganz egal wo Sie sich eine Auszeit nehmen,  ob auf der Couch, beim Sport, bei einem Spaziergang, beim Warten auf die Bahn oder morgens, bevor alle anderen wach werden. Konzentrieren Sie sich in dieser Zeit nur auf sich selber und auf Ihre Bedürfnisse. Halten Sie ein paar Minuten inne, in dieser manchmal hektischen Weihnachtszeit. Schauen Sie auf die Kerze am Adventskranz, auf die weihnachtlich geschmückten Fenster vom Bus aus oder hören Sie ganz bewusst den Weihnachtsliedern zu, die im Radio laufen. Wichtig ist nur, die Gedanken ziehen zu lassen, ihnen wie Wolken zuzuschauen und aus dem Gedankenkarussel wenigstens für einen Moment auszusteigen.

 

Sie werden sehen, damit entspannt sich vieles.

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