Tipps für väterorientierte Personalarbeit

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Immer öfter fragen werdende Väter nach Elternzeit und immer mehr nehmen sie auch in Anspruch.

Väter wollen Arbeit und Privat vereinbaren.

Immer mehr Väter reduzieren seit der Einführung des Elterngeldes im Jahr 2007 ihre Arbeitsstunden oder steigen sogar für einen befristeten Zeitraum ganz aus der Erwerbstätigkeit aus, um Zeit für die Familie zu haben. Bereits ein Jahr nach der Einführung machte jeder fünfte Vater davon Gebrauch. Heute geht bereits gut jeder dritte Vater in Elternzeit. Das neue Elterngeld Plus bietet Paaren zusätzliche Möglichkeiten, Erwerbs- und Familienarbeit aufzuteilen.

Doch Wunsch und Wirklichkeit liegen trotzdem nach wie vor weit auseinander. 80 Prozent der Väter, die Elternzeit in Anspruch nehmen, tun dies zur begrenzt auf zwei Monate. Mehr ist bei vielen Arbeitgebern einfach nicht drin. Nach diesen zwei Monaten kehren sie wieder zu ihrem „alten“ Arbeitszeitmodell zurück.

Gerade in Bayern gehen immer mehr Väter in Elternzeit. Ein Trend der in vielen Firmen noch für Verwirrung sorgt. Hier bieten sich Unternehmen einfache Möglichkeiten sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.

Im zweiten Quartal 2013 nahmen 37,5 Prozent der bayerischen Väter für ihr Baby eine berufliche Auszeit und damit 7,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum im Jahr 2009. Boch beliebter war das Elterngeld in Baden-Würtemberg. Hier schnellte der Anteil männlichen Elterngeld-Bezieher binnen von drei Jahren sogar um 8,6 Prozentpunkte nach oben, und zwar von 23,9 auf 32,5 Prozent. Schlusslichter bei der Väterbeteiligung waren im zweiten Vierteljahr 2012 das Saarland mit 18,2 %, gefolgt von Nordrhein-Westfalen mit 22,0 % sowie Sachsen-Anhalt (22,6 %) und Bremen (22,7 %)

Das Elterngeld erfährt damit bei Vätern immer größere Beliebtheit. In ganz Deutschland nahmen im zweiten Quartal 2012 fast ein Drittel aller Männer die Möglichkeit der staatlich unterstützten Elternzeit wahr, meldet das statistische Bundesamt.  Es wurden zwischen April und Juni 2013 insgesamt rund 165.000 Kindern in Deutschland geboren. In diesem Zeitraum bezogen die Väter von rund 48.000 Kindern dieses Zeitraums Elterngeld. Das entspricht einer Väterbeteiligung als Elterngeld von 29,3 Prozent. Knapp sechs Prozent mehr Väter als im zweiten Quartal 2009 nahmen sich diese berufliche Auszeit. Drei Jahr zuvor waren nahmen nur 23,4 Prozent Elterngeld in Anspruch nahmen.

Firmen sollten sich diesen Trend nicht entgegenstellen, sondern diesen vielmehr aufgreifen und ihn als Chance begreifen, sich für die “neuen” Väter, die Zeit mit ihren Kindern verbringen wollen attraktiv zu machen.

Wichtiger als Status, Karriere und Geld sind heute die weichen Faktoren. Glück, Sinn und Geusndheit stehen ganz oben auf der Wunschliste der Menschen.

Neuer Leitfaden gibt Tipps für väterorientierte Personalarbeit

Hier setzt der neue Leitfaden “Väter und Vereinbarkeit” des Unternehmensnetzwerks „Erfolgsfaktor Familie“ an. Die 80 Seiten starke Broschüre fasst die wichtigsten Daten und Fakten zum Thema Väter und Vereinbarkeit zusammen.

Den vollständigen Leitfaden „Väter und Vereinbarkeit. Leitfaden für eine väterorientierte Personalarbeit“ (Hrsg. Vom Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend) können Sie hier kostenlos herunterladen.

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