Teilzeit: 20-Stunden-Woche führt eher ins Karriere-Aus

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Soulution Coaching Silke Mekat Unternehmensberatung für familienbewusste Personalpolitik Elternzeit Wiedereinstieg Auszeit Entspannung Mütter MutterVier von fünf Teilzeitbeschäftigten in Deutschland sind mit ihrem Arbeitsplatz zufrieden. Psychisch fühlen sie sich wesentlich weniger belastet als Vollzeitkräfte. Allerdings schätzen die Teilzeitarbeitnehmer ihre Chancen auf einen neuen Job geringer ein. Auch führt die 20-Stunden-Woche eher ins Karriere-Aus.

Fast ein Fünftel (18,6 Prozent) der deutschen Berufstätigen arbeitet in Teilzeit. Meist ist Teilzeit selbstgewählt; auch möchten Arbeitnehmer ihre Arbeitszeit generell eher verringern als erhöhen. Mit 77,6 Prozent besteht die überwiegende Mehrheit der Teilzeitbeschäftigten aus Frauen, die oft aus familiären Gründen ihre Stundenzahl reduzieren. Lesen Sie den ganzen Artikel auf Personalwirtschaft.de: Psychisch weniger, physisch stärker belastet

Das Fazit der Studie: Teilzeit ist zwar gemütlich, schmälert aber die Karrierechancen. Dr. Dieter Traub, Geschäftsführer von Orizon gibt zu bedenken, dass vor allem junge Frauen aufpassen müssten, sich mit einer Teilzeitstelle nicht ins berufliche Abseits zu stellen.

Teilzeit: Der hohe Preis des Privatlebens

Weniger arbeiten, mehr verdienen: Das wünschen sich viele Arbeitnehmer. Im Fall der Generation Y stehen die Chancen, dass sie ihre Vorstellungen wenigstens zum Teil durchsetzen kann, gar nicht mal so schlecht.Leider führt der Wunsch weniger Stunden zu arbeiten gerade bei Frauen zu indirekter Diskriminierung, heißt es in der FAZ. Unter Führungskräften haben Teilzeitmodelle zudem keinen guten Ruf.

Doch aufgrund des demographischen Wandels sind die gefragten jungen Fachkräfte schon jetzt in besonderer Weise privilegiert und umworben. Es gibt so wenige von ihnen. Das Gute ist, sie wissen es auch. Die angehenden Führungskräfte in Deutschland dürften also über eine deutlich bessere Verhandlungsposition verfügen, als ihre Väter und Mütter sie noch hatten, um ihren Wunsch nach Autonomie und „work-life-balance“ durchsetzen zu können.

Firmen tun also gut daran umzudenken und sich auf die Wünsche der Mitarbeiter einzulassen. Arbeitgeber gewinnen so auch. Diverse Studien haben schon gezeigt, dass Teilzeitkräfte sogar effektiver arbeiten als in Vollzeit Beschäftigte. Mitarbeiter, die weniger Zeit haben ihre Aufgaben zu erledigen, nutzt diese Zeit oft sinnvoller und führt beispielsweise weniger Kaffeegespräche und macht weniger Zigarettenpausen.

Fazit des sehr informativen Artikels:

„Wenn es der Generation Y daher gelingt, ihren nur scheinbar vermessenen Wunsch nach weniger Arbeit und mehr Zeit durchzusetzen, könnte sie also nicht nur sich selbst einen Gefallen tun. Sondern, indem sie den Arbeitgebern größere Flexibilität abverlangt, auch dafür sorgen, dass eine der Zeit völlig unangemessene, aber hartnäckig sich haltende Ungleichheit in der Entlohnung von Männern und Frauen ganz allmählich verschwindet. Sie sollten bloß nicht bescheidener werden, als sie sind.“

 

Quelle: FAZ.NET

 

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