Sommer unterm Dach: Diese Hitzetipps kühlen wirklich ab

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Traumwetter in Deutschland! Traumwetter für alle, die jetzt an einem See liegen dürfen oder wenigstens ein Eis im Schatten genießen dürfen.

Ganz gleich, ob in der privaten Wohnung oder auf der Arbeitsstelle – der Sommer im Dachgeschoss mutiert an heißen Tagen zum Leben am Limit. Doch Rettung naht: Das Internet kennt jede Menge Tipps, die Besserung versprechen. Welche davon wirklich taugen, erfahren Sie in einem multimedial aufbereiteten Selbsttest, der kürzlich von der Akademie der bayerischen Presse mit dem Multimediapreis ausgezeichnet wurde.

Und was ist mit den Arbeitnehmern im Büro?

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) kündigt sogar bis zum Wochenende Temperaturen regional über 35 Grad an. Besonders Älteren, Schwangeren, chronisch Kranken und kleinen Kindern kann eine solche Hitze zu schaffen machen. Doch auch ein völlig gesunder Erwachsener steckt solch hohe Temperaturen nicht so einfach weg.  Noch dazu, wenn er in einem nichtklimatisierten Büro arbeitet.

Da kann das Büro schon fast einer Sauna gleichen und konzentriertes Arbeiten schwer fallen. Der menschliche Körper reagiert auf die Wärme mit erhöhter Schweißproduktion. Das führt zum Verlust von Flüssigkeit und Mineralstoffen, der Blutdruck sinkt, Kopfschmerzen, Unwohlsein und Schwindel sind die Folge.

Hitzefrei für Arbeitnehmer gibt es nicht

Der Verband der bayerischen Wirtschaft hat noch mal alles Rechtliche unter Hitze am Arbeitsplatz rund um die Sommerhitze am Arbeitsplatz zusammen gefasst. Zusammengefasst lässt sich sagen: Hitzefrei gibt es im Arbeitsrecht nicht. Jedoch sollte die Raumtemperatur 26 Grad nicht überschreiten. Den Mitarbeitern in den meisten modernen Gebäuden, machen aber eher zu kalt eingestellte Klimaanlagen zu schaffen. Die Klimaanlagen sollten generell nicht unter 20 Grad eingestellt sein, eine etwas höhere Temperatur ist sogar besser.

Gibt es keine Klimaanlage, sollten Arbeitgeber Ventilatoren oder mobile Kühlgeräte aufstellen. Achten Sie aber darauf, dass kein Zug entsteht und eine ausreichende Belüftung gegeben ist. Lüften Sie die Arbeitsräume deshalb in den kühlen, frühen Morgenstunden und schließen Sie anschließend die Fenster und am besten auch die Jalousien oder Vorhänge.

Wie kann man sich und seine Mitarbeiter sonst noch motivieren?

  • Lassen Sie kaltes Wasser über die Handgelenke und Arme laufen oder erfrischen Sie sich zwischendurch Gesicht und Nacken.
  • Bieten Sie Ihren Mitarbeitern kostenlose Getränke wie Wasser und Saftschorlen zur Abkühlung an. Mindestens zwei bis drei Liter Wasser sollte jeder an besonders warmen Tagen trinken. Dabei ist die richtige Temperatur entscheidend, denn zu kalte Getränke können auf den Magen schlagen.
  • Lockern Sie den Kleidungskodex lockern. Arbeitnehmer haben jedoch kein Recht darauf.
  • Führungskräfte, die ihren Teams auch mal ein Eis spendieren, versüßen den Mitarbeitern nicht nur den heißen Arbeitstag, sondern erhöhen auch die Motivation.
  • Motivation und Spaß machen können jetzt auch Betriebssommerfeste oder ein spontaner Grillabend mit den Mitarbeitern und Kollegen nach der Arbeit. Die  Teilnahme daran ist selbstverständlich freiwillig, sofern die Aktivität außerhalb der Arbeitszeit stattfindet.
  • Bieten Sie Ihren Mitarbeitern flexiblen Arbeitszeiten oder Gleitzeitregelungen, um so der größten Hitze aus dem Weg zu gehen.
  • Entlassen Sie spontan an besonders heißen Tagen die Mitarbeiter einfach früher in den Feierabend
  • Wenn Ihr Unternehmen eine Kantine hat: achten Sie dort auf das richtige Essen. Das Essen im Sommer sollte leicht verdaulich sein, denn der Körper ist wegen der Hitze schon genug angestrengt. Mittags in der Kantine sollten Sie zu leichten Sommer-Salaten mit Käse, Schinken, Ei oder Thunfisch. Wer es lieber warm möchte, kann gedünstetes Gemüse und helles Fleisch wählen. Dies ist leichtverdaulich, belastet den Körper nicht und damit ideal für heiße Tage. Zum Nachtisch darf es dann auch ein Eis sein. Gleiches gilt für selbst mitgebrachtes Essen: achten Sie auf leichte Speisen wie Salate, Obst, Gemüsestreifen und Co.
  • Bewegung in der Mittagspause hilft gegen das Leistungstief, das gerade an heißen Tagen besonders die Motivation und Leistung drückt. Die Mittagspause sollte an Sommertagen nicht zu spät sein, denn dann ist der Hitze-Höhepunkt zwischen 16.30 und 17.30 Uhr. Die beste Zeit jetzt das Büro zu verlassen. Bewegung nicht vergessen, denn diese bringt den Kreislauf in Schwung. Achten Sie draußen auf  Sonnenschutz, wie Sonnencreme und eine Kopfbedeckung. Gerade über den Kopf gelangt die Hitze ins Gehirn und es kommt zu Übelkeit und Schwindel. Der sogenannte Sonnenstich.

Und nun viel Spaß bei diesem Traumwetter!Soulution Coaching Silke Mekat Unternehmensberatung für familienbewusste Personalpolitik Vereinbarkeit von Beruf und Familie

 

 

 

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