Prominente Stimmen zu Familienfreundlichkeit im Beruf

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Prominente Stimmen zu Familienfreundlichkeit im Beruf

 

Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (seit 2009):
“Eine moderne Gesellschaftspolitik muss Antworten auf die Herausforderungen des demografischen Wandels geben Wir müssen den Menschen die Chance geben, ihre persönlichen Vorstellungen vom Leben und von Familie zu verwirklichen. Auch die Wirtschaft ist gefordert: Die Arbeitswelt muss familienfreundlicher werden, damit unsere Gesellschaft familienfreundlicher wird. Mit einer solchen Demografiepolitik sind wir auch den bevorstehenden gesellschaftlichen Veränderungen gewachsen.”
Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (2005 bis 2009):
Es tut sich was in den Unternehmen! Das Thema Balance von Beruf und Familie ist in der Mitte der Wirtschaft angekommen. Egal, ob Global Player oder Handwerksbetrieb – Familienfreundlichkeit gehört zu einer modernen Unternehmensführung dazu. Denn eines ist klar: Wer mit guten Arbeitskräften konkurrenzfähig sein will, muss die Familiensituation seiner Beschäftigten mitdenken. Familienfreundliche Unternehmen profitieren nachweislich von einer starken Arbeitsmotivation ihrer Beschäftigten, geringen Fehlzeiten und einer hohen Attraktivität als Arbeitgeber. Sie sind damit Trendsetter einer innovativen Wirtschaft.“

Horst Köhler, Bundespräsident (2004 bis 2010) in seiner Antrittsrede am 01.07.2004:
„Wir müssen die Kraft haben, Familiengründungen auch parallel zu Ausbildung, Berufstätigkeit und Aufbau einer Existenz möglich zu machen. Ich appelliere an die Politik und Wirtschaft, an Verbände und Verwaltung, vor allen Dingen an die Selbstverwaltungseinrichtungen: Schaffen Sie schneller bessere Bedingungen. Helfen Sie mit, dass Frauen und Männer die Entscheidung für eine berufliche Karriere frei treffen können, ohne sich deshalb gegen Kinder entscheiden zu müssen!“
Peter Esser, Präsident der IHK Regensburg für Oberpfalz / Kelheim:
„Gerade die Landkreise im Norden und Osten der Oberpfalz werden in den nächsten Jahren spürbar von Nachwuchsmangel und Abwanderung geprägt sein. Für die Unternehmen ist es deshalb besonders wichtig, ihre jungen, gut ausgebildeten Mitarbeiterinnen in der Familienphase in der Firma zu halten und sich durch Familienfreundlichkeit als attraktive Arbeitgeber zu präsentieren. Eine ganze Reihe von Firmen in unserer Region macht es bereits erfolgreich vor. Familienfreundlichkeit lohnt sich für alle, und sie rechnet sich auch betriebswirtschaftlich”.

 

Quelle: IHK Regensburg

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